Was steckt hinter dem Wort Influencer in der Schweiz?

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Was steckt hinter dem Wort Influencer in der Schweiz?


Wenn ich jemanden kennenlerne und er mich fragt mit was ich mein Geld verdiene, sage ich nicht immer direkt die Wahrheit. Wieso? Weil unser Beruf heute total negativ und mit Vorurteilen belegt. Gleiches gilt auch für meinen Beruf den ich einmal haben werde. Fast niemand in der Gesellschaft weiss, dass man einen Bachleorabschluss für den Beruf Kindergärtnerin braucht. Keiner weiss wie wichtig dieser Beruf ist. Gleiches gilt für viele weitere Berufswege wie auch das Hausfrauendasein. 


Zurück zum „Influencer“ Berufszweig. Wieso Influencer in Anführungszeichen. Influencer ist gleich Beeinflusser. Jeder von uns beeinflusst andere. Jeder von uns sagt seine Meinung. Jeder von uns berät das ein oder andere Mal eine andere Person. Darum sind wir alle Influencer. Ich als Bloggerin habe zudem noch meine eigene Website, die ich selber mit 16 Jahren auf die Beine gestellt habe. Ohne irgendwelche Vorkenntnisse von Websiten oder Grafikdesign. Klar ich bin kein Profi, aber ich kann sagen so wie sie jetzt steht habe ich selber erstellt. Alles alleine per YouTube und Co. mir beigebracht. Viele nennen unseren Beruf auch noch Content Creator. Diese Bezeichnung gefällt mir persönlich auch sehr gut. Wie kreieren für euch Werbung. Wir sind eine Werbeplattform für Firmen. Der einzige Hacken daran ist, dass wir unsere eigene Meinung haben und diese auch einbringen. Ich wurde selbst schon aus einigen PR Listen gestrichen, weil ich etwas negatives zu einem Produkten von Marken gesagt oder geschrieben habe. Aber wieso sollte ich euch nur die positiven Eigenschaften eines Produktes sagen? Für was bin ich dann da? Ich gebe euch Ratschläge was beispielsweise für euren Hauttyp geeignet ist. Aber vielleicht passt es dann nicht zu mir und daher kann ich es für meinen Hauttypen nicht weiterempfehlen. Ist es falsch, wenn ich etwas Negatives sage? Auf meinem Blog bin ich ehrlich und authentisch zu euch. Klar dieses Wort Authentizität hängt euch schon aus den Ohren. Jeder sagt er sei authentisch. Aber wer ist es wirklich? Man muss herausfinden wem man vertrauen kann.


Was gehört nun zu unserem Job? Wo soll man da nur anfangen? 

Als erstes unser Job ist als Selbständig deklariert. Also wenn du mehr als 2300 Franken pro Jahr verdienst, musst du dich als Selbständig anmelden und Steuern bezahlen.  

Du bist einzig und alleine verantwortlich deine Buchhaltung zu führen. Als Blogger verhandelst du Verträge mit Firmen für allfällige Kooperationen ab. Du musst ihnen deine Preisangaben schicken. Aber wer gibt dir vor wie viel du verlangen sollst? Genau der Blogger selber muss diese Angaben selber regeln. Es gibt nirgends eine Tabelle an die du dich halten kannst. Jeder hat eine andere Reichweite, eine andere Länderprozentangabe oder eine andere Genderangabe. Darum bist du als Blogger selbst verantwortlich wie du dich auf dem Markt anbietest. Also wenn du auch neu im Bereich bist, bitte nenne den Firmen eine Zahl, auch wenn diese gering ist. Ansonsten bleiben oder werden die Zahlen die wir Blogger verdienen immer tiefer, da immer wie mehr meinen sie sind Influencer und Aufträge „Gratis“ machen. Sie bekommen für ihre Aufträge jedeglich PR Samples, das heisst sie bekommen das Produkt zur Verfügung gestellt. Wenn du also deine Preise festgestellt hast, wie gibst du diese für die PR Agenturen und den Firmen mit denen du zusammenarbeiten möchtest frei? Als Blogger brauchst du ein Media Kit. Das Media Kit ist der CV für Blogger etc. Darin enthalten sind grobgehalten deine Insights, Angaben, welche Profile du verwaltest, deine Preise, einen Beschreib was du Anbietest mit Beispielfotos etc. Jedes Media Kit ist individuell. Ich habe meine Rechnungen und mein Media Kit im Design angepasst, dass alles zusammenpasst. Genau wir kommen zu den Rechnungen. Diese musst du auch selber schreiben. Wenn du als Selbstständig angemeldet bist musst du noch an alle Abzüge denken. Was bleibt am Schluss für dich selber? Wenn du deine Rechnung abgeschickt hast, musst du selbst darauf achten, dass die Firmen dich rechtzeitig innerhalb der 30 Tage Frist bezahlen. 

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